Heimat- und Geschichtsverein

von 1984 Gittelde e.V.

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Küche am Alten Schulhof ist renoviert und bietet jetzt viel Arbeitsfläche

Küche

Frank Uhlenhaut (Kommunalmanager Harz Energie), Sparkassen-Vorstand Uwe Maier, Jörg Stockhusen (Filialbereichsleiter Gittelde/Bad Grund), Lotte Luck, Olaf de Vries, Harald Dietzmann und Joachim Grupe (Vertreter Organisation Weihnachtsmarkt)

Als Dankeschön für die Sponsoren gab es Kaffee, Kuchen und belegte Brote

Sie ist fertig, modern und bietet viel Arbeitsfläche. Und wenn die Corona-Krise nicht wieder ihr Übriges tut, kann die Küche in der Heimatstube des Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde (HGV) endlich wieder für Veranstaltungen genutzt werden. Die Küche ist im Übrigen für alle Veranstaltungen im und um das Gemeindezentrum auf dem Alten Schulhof da. Am vergangenen Freitag bedankten sich der HGV und die ehrenamtlichen Mitwirkenden des Sanierungsprojektes bei den Geldgebern.

Rund 7.500 Euro hat die Sanierung der Küche mit neuen Möbeln inklusive der Fußboden- und Malerarbeiten gekostet, berichtet die zweite Vorsitzende des HGV, Lotte Luck. Jeweils 1.000 Euro kamen von der Sparkassenstiftung und aus dem Ehrenamtsfonds des Energieversorgers HarzEnergie. 1.500 Euro stammen aus den Erlösen des vergangenen Weihnachtsmarktes, rund 700 Euro Nachlass gab es von Küchen Höhne als Spende und schlussendlich beteiligte sich die Gemeinde Bad Grund mit 3.500 Euro. „Wir bedanken uns für die großzügigen Spenden, ohne die dieses Projekt nicht realisierbar gewesen ist“, betonte der erste Vorsitzende des HGV und Ortsbürgermeister, Olaf de Vries.

Die jetzt sanierte Küche passe hervorragend in das Ensemble am Alten Schulhof, zumal ja nun auch das Gemeindezentrum saniert und barrierefrei gestaltet sei. „Das ist ein Zugewinn für die Gemeinschaft“, so de Vries. Als eine echten Mehrwert für den Ort bezeichnete der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, die frisch sanierte Küche. Die große Spendenbereitschaft zeige viel Verbundenheit, zum einen die der Gittelder Vereine, die über den Weihnachtsmarkt Geld für das Gemeinschaftsprojekt „Küche“ erwirtschaftet haben. Zum anderen aber auch die der Sparkassenstiftung und des Ehrenamtsfonds der Harzenergie, die mit ihrem Sponsoring wesentlich zur Förderung des örtliche Gemeinwesens beitragen, so Dietzmann.

Der alte Schulhof hat sich im Laufe der Jahre zu einer Art Dorfmittelpunkt entwickelt. Das Pfarrhaus, die Mauritius Kirche und das Gemeindezentrum liegen drum herum. Auch die DLRG Ortsgruppe Westharz hat dort ihr Vereinsheim sowie der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) seine Heimatstube mit der großen Ausstellungsscheune über alte landwirtschaftliche Berufe. Über das Jahr verteilt finden unter normalen Umständen auf dem alten Schulhof verschiedene Märkte, Feste und Feiern statt, die immer zahlreiche Besucher aus Nah und Fern anlocken. Die Vereine tagen kostenlos im Gemeindezentrum, das aber ebenso von Privatleuten angemietet werden kann. In jedem Fall kann die Küche in der Heimatstube des HGV benutzt werden. Herma Niemann

 

 

Eingangstor zum Mundloch des Ernst-August-Stollens restauriert

Die BIG übernahm die Arbeiten und erhielt vom Heimat- und Geschichtsverein eine Zuwendung.

 

Gittelde. Rund ein halbes Jahr hat es gedauert, aber jetzt erstrahlt das Eingangsschild zum Mundloch des Ernst-August-Stollens in Gittelde wieder in neuem Glanz. Auf Anregung des Ortsbürgermeisters von Gittelde und Vorsitzendem des Heimat- und Geschichtsvereins, Olaf de Vries, hatte das engagierte Team der Betreuungsinitiative der Gemeinde Bad Grund (BIG) im vergangenen Herbst das Tor abgebaut, um es zunächst zu trocknen. Das Holz musste mehrfach von Hand abgeschliffen und mit wetterbeständigem Bootslack neu gestrichen werden. Ebenso wurde der Dachüberbau erneuert. Hilfe beim Transport und beim Aufstellen erhielt das Team von Klaus Starfinger und seinem Traktor. Für die Sanierung des Eingangstores, das einmal von dem ehemaligen Bürgermeister Karl Weiß gebaut wurde, erhielt die BIG von der stellvertretenden Vorsitzenden Lotte Luck vom Heimat- und Geschichtsverein Gittelde eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht. hn

                               Klaus Starfinger half mit seinem Traktor beim Transport und beim Aufstellen des Mundloch-Tores.

                               Das Tor zum Eingang des Geländes zum Mundloch des Ernst-August-Stollens wurde von der BIG restauriert.

 

Andacht in der Karwoche 2020 aus der St. Mauritius-Kirche zu Gittelde mit Pfarrerin Melanie Mittelstädt

In Zeiten von Corona, wo Zusammenkünfte und somit auch Gottesdienste zum Schutz von uns allen verboten sind, ist es uns ein Anliegen, auf die Onlinandacht zur Karwoche unserer Pfarrerin Melanie Mittelstädt aufmerksam zu machen. Sie finden die Andacht auf dem Youtube-Kanal des Pfarrverbandes Gittelde mit Münchhof unter folgendem Link:

https://youtu.be/6F9ijZcZCQw

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.

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Tagesfahrt nach Magdeburg am 9.5.2020

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
leider muss ich euch mitteilen, dass die Fahrt aus den naheliegenden Gründen verschoben werden muss! Ich bin mir sicher, dass Ihr das auch schon vermutet hattet, ist doch aus Gründen der Verantwortung kein anderes Handeln möglich!
Aber: Der Ersatztermin wurde schon festgelegt und zwar findet (Stand heute) die Fahrt am 17.10.2020 statt!
Das Programm und die Dauer bleibt unverändert!
Solltet Ihr nicht ausdrücklich absagen,gelten die Anmeldungen zur Fahrt weiterhin! Ich hoffe Ihr bleibt dabei!
Also verbleibe ich mit Guten Wünschen für Euch und Eure Lieben und den besten Wünschen für Eure Gesundheit.


Mit freundlichen Grüßen
Olaf de Vries
1. Vorsitzender Heimat und Geschichtsverein Gittelde

Markttreiben auf dem Alten Schulhof

Der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde hatte zum Hobby- und Handwerkermarkt eingeladen.

Gittelde. Das Handwerk zeigte sich am Samstag von seiner schönsten Seite. Bereits zum dritten Mal hatte der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde (HGV) zum Hobby- und Handwerkermarkt auf den Alten Schulhof eingeladen. 16 Aussteller waren bei bestem Sommerwetter dabei und präsentierten ihre vielfältigen und kreativen Angebote. Verspielte Körnerkissen in bunten Farben, Taschen, Schmuck und kreative Ton-Dekorationen, Honig, alles wurde selbst hergestellt und liebevoll präsentiert. An einem Stand konnten sich die Gäste anschauen, wie aus Schafwolle ein Knäuel zum Stricken oder Häkeln entsteht. Die Kunst des Holzmodel-Drucks war auch an einem Stand vertreten. Bei dieser Drucktechnik wird mit einem Schwämmchen pasteuse Farbe auf den sogenannten Model aufgetragen. Traditionsgemäß wird dabei blaue Farbe auf weißem Stoff verwendet. Das Ergebnis ist bis 60 Grad waschbar. Auch die Salzsieder aus Salzderhelden waren wieder mit dabei und demonstrierten das alte Handwerk des Salzsiedens mit einer Siedepfanne. Wer wollte, konnte sich beim DRK Ortsverein Gittelde den Blutdruck, den Blutzucker und den Sauerstoffgehalt im Blut messen lassen. Zur Belohnung durfte jeder Teilnehmer am Glücksrad drehen und etwas gewinnen. Für einen Hingucker sorgte der noch junge Verein „Feuerwehr Oldtimerfreunde Flecken Gittelde“. Der Verein hatte ein altes Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1955 dabei. Zum ersten Mal war in diesem Jahr Rita Kotschate mit einem Stand vertreten. Die Seesenerin hatte in der Zeitung darüber gelesen und sich sofort angemeldet. „Der Markt ist toll organisiert, und ich wurde von den Organisatoren sehr herzlich empfangen“. Kotschate bot verspielte Türstopper, Eierwärmer und Babyartikel an. Während des Tages wurden auch Führungen durch die Heimatstube angeboten, wo sich die Besucher einen Einblick über die zahlreichen Haushalts- und Landwirtschaftsexponate verschaffen konnten. Auch wenn aufgrund der heißen Temperaturen die Verweildauer nicht lange war, zeigte sich der HGV und auch die Aussteller mit der Resonanz zufrieden.

Der Vorsitzende des HGV, Olaf de Vries, drückte seine Freude über den großen Zuspruch aus.

"Wenn man Aussteller begrüßen kann, die mit Engament hinter ihrem Hobby stehen, macht es natürlich auch Spaß so einen Markt auszurichten. Und wenn man dann noch bei den Reservisten und beim Junggesellenklub Hunger und Durst löschen kann, steht einem schönem Nachmittag nichts mehr im Wege. Ein grosser Dank auch an die Gäste aus Nah und Fern, die trotz "Schwimmbad Wetter" den Weg zu uns gefunden haben". hn

TonkleinVerspielte Ton-Dekorationen.
LederwarenkleinHandgemachte Lederwaren.
SalzsiederkleinAm Stand der Salzsieder war auch viel los.
DRKkleinBeim DRK konnte man sich unter anderem den Blutzucker messen lassen.
GruppeVereinkleinDie „Feuerwehr Oldtimerfreunde Flecken Gittelde“ hatte ein Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1955 mitgebracht und stellten sich vor.
Fotos Herma Niemann

6.000 Objekte warten geduldig auf Erfassung

Der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde will seine Ausstellungsstücke katalogisieren

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Gittelde. Wer als Hobby-Sammler schon einmal vor der Aufgabe gestanden hat, seine Lieblingsstücke zu katalogisieren, um eine gewisse Ordnung hinein zu bekommen, der kann sich vielleicht vorstellen, was es heißt, ein ganzes Museum zu erfassen. Das ist eine Mammutaufgabe. Umso mehr noch für Ehrenamtliche, die dies in ihrer Freizeit für die Öffentlichkeit tun. So geschieht es gerade in Gittelde in der Heimatstube in der Schulstraße beim Heimat- und Geschichtsvereins (HGV). Der Verein hat sich auf die Fahnen geschrieben, die rund 6.000 Exponate nach dem Hessischen System zu katalogisieren. 6.000 Exponate. Bisher sind rund 300 erfasst. Von der antiken Kaffeetasse bis hin zum Gittelder Pfennig: Im Heimatmuseum sind viele schöne Ausstellungsstücke vorhanden, die einen Einblick in frühere Zeiten geben. Die Katalogisierung soll mit einigen Mitgliedern des HGV in Form eines Findbuchs in der sogenannten „Hessischen Systematik“ erfolgen. Diese ist eine deutschsprachige Systematik, die von und für kulturhistorische Museen erstellt wurde und vom Hessischen Museumsverband gepflegt wird. Die Dokumentation ist online abrufbar und besteht aus 18 Hauptgruppen. Zudem erlaubt sie zukünftig die Zusammenarbeit mit anderen Museen. So können Exponate nach bestimmten Suchkriterien gefiltert werden, wie etwa Bergbau oder Fischerei, und man kann sich so die Orte anzeigen lassen, wo sich im Museum die gesuchten Dinge befinden. Zum Erfassungs-Team gehören neben Uwe Kipp auch Horst Ahrens, Lotte Luck, Karin Blume-Gebhardt, Hannelore Beckmann, Brunhilde Nickisch und Karola Hennig. Die Arbeit erfolgt in Zweier-Teams, einer sagt an, der andere schreibt. Im Grunde kann man die Erfassung wie eine Art Inventur, jedoch in drei Schritten, bezeichnen. Wichtig ist, dass dabei jedes Objekt eine Nummer erhält. Der erste Schritt ist die Erfassung der Exponate nach einer laufenden Nummer, mit der Bezeichnung, Beschreibung, Anzahl und Ort in den Erfassungsbogen. Der zweite Schritt ist der Eintrag in das sogenannte und ausschließlich digital geführte Findbuch gemäß der „Hessischen Systematik“. Abschließender Schritt ist die Dokumentation, die dann schon etwas genauer erfolgt. Dabei werden die Objektbezeichnung, der Einlieferer, eine Beschreibung und auch die Geschichte des Stückes festgehalten. Wichtig dabei ist auch die Zustandsbeschreibung oder ob es sich dabei um eine Spende oder einen Kauf handelt. Die Mitglieder des HGV haben dabei auch das Ziel, von jedem Teil ein Foto anzufertigen. Auch nicht angenommene Objekte müssen dokumentiert werden. Die Katalogisierung sei deshalb nötig, weil nachrückenden jüngeren Generationen des HGV irgendwann bestimmte Handwerkszeuge und deren Funktionen für alte Berufe nicht mehr bekannt seien, betonte Uwe Kipp. „Wenn wir nicht das alte Wissen aufschreiben, solange es noch Menschen gibt, die uns über solche Dinge Auskunft geben können, wird unsere nachfolgende Generation nichts mehr mit den Exponaten anfangen können“. hn

HGV2

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Einer sagt an, der andere schreibt. In Zweier-Teams arbeiten sich die Mitglieder des HGV durch die Exponate der Heimatstube.

HGVFindbuch

Alle erfassten Daten werden in das "Findbuch" gemäß der Hessischen Systematik eingegeben.

Fotos Herma Niemann